Poker und Hypnose
Poker ist kein reines Glücksspiel! Viele Spieler setzen auf Hypnose, um ihr Spiel zu verbessern. Die Methode ist nicht nur unter Profis beliebt, sondern auch unter Wochenendspielern und Amateuren. Das liegt vielleicht daran, dass Poker ein sehr mentaler Sport ist. Die Spieler kämpfen ständig nicht nur mit den Bedingungen, sondern auch gegen sich selbst. Unter dem Druck leidet oft die Konzentration und so das ganze Spiel. Viele Spieler befürchten zum Beispiel das Phänomen, wenn sich die Gedanken beim spielen scheinbar selbständig machen und das Spiel außer Kontrolle gerät.
Ein guter Gegner kann natürlich durch das Beobachten der anderen Spieler erahnen, mit welcher Strategie der man spielt. Er achtet auf das Setz- und Spielverhalten, sowie auf das Tempo, mit dem Entscheidungen getroffen werden. Außerdem kann man erkennen, ob ein Spieler nervös ist. Um dies festzustellen, beobachten die Spieler die Körperhaltung, die Augen, das Gesicht und die Hände der Gegenspieler. Wenn ein Spieler absolut keine Informationen über tells preisgibt, also beispielsweise keine Nervosität zeigt, spricht man von einem "Pokerface".
In Hypnose kann ein Spieler lernen, diese inneren Hürden zu überwinden. In Trance visualisiert der Spieler den perfekten Spielzug oder das perfekte "Pokerface". Er lernt, wie er Ängste bewältigt, die solche Spannungen verursachen. dass er unkonzentriert und nervös spielt. Stattdessen lernt er, die Entspannung, Ruhe und mentale Stärke zu finden, die er für seinen Spiel benötigt. Hypnose wird aus ihm vielleicht nicht den nächsten Phil Hellmuth machen, aber es stellt sicher, dass er konstant das für seine Fähigkeiten bestmögliche Poker spielt.
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